karl-Heinz Essig

Lebenslauf

 

 

Karl Heinz Essig
1935

geboren

 

bis 1964

Studium der Malerei und Innenarchitektur an der Werkkunstschule Kiel

 

bis 1972

Arbeit als Architekt in Hamburg

 

seit 1972

Designer und freier Maler, Mitglied des GbK

 

seit 1985

Mitglied des RbK Wuppertal

 

seit 1990

Essig widmet sich nun ausschließlich der Malerei, Studienreisen nach Griechenland, Spanien, Portugal und Polen

 

   
Ausstellung

bis 2003

 

Kiel

Wiesbaden

 

Hamburg

Museum Abtei Liesborn

 

Soest

Taunusstein

 

Gütersloh

Perleberg

 

Bad Waldliesborn

Art Multiple, Düsseldorf, Die Galerie S. Strüßmann

 

Rheda Wiedenbrück

Graudenz, Polen

 

Detmold

Cloppenburg

 

Steinhagen

Ausstellung Kunstmarkt, Kunsthalle Bielefeld

 

Keitum/Sylt

Erkelenz

 

Wuppertal

Schweinfurt

 

Buxtehude Bonn
Ausstellung ab 2004

2004

2004

2004

2004

2004

2004

2004

2005

2005

2005

2005

2005

2006

2006

Kunstmeile Wiedenbrück

„Art-Option“ in Wiyk bie Duurstede NL

Einzelausstellung im Landtag NRW, Düsseldorf

Kunstmesse „on-the-wall“, London

Galerie Bentler, Bonn

Galerie Strüßmann, Paderborn

M-Art Galerie, Hamburg

GbK Rathaus Wiedenbrück

Galerie Strümann

L. de Vocht, Tienhoven NL

Museumsaustellung (Retrospektive) Abtei Liesborn

Messebeteiligung (Frankfurt)

Messebeteiligung (Frankfurt)

Kunst in Herrenhausen (KiH)

Karl Heinz Essig

Karl Heinz Essig, geboren am 25.10.1935 in Rheda Wiedenbrück, studierte Innenarchitektur an der Werkkunstschule in Kiel. Nach seinem Studium arbeitete er jahrelang als Möbeldesigner, bevor er sich ab 1990 ausschließlich seiner Leidenschaft, der Malerei zuwandte. Seither geben ihm der wachsende Erfolg und die hohe Anerkennung auf dem Kunstmarkt Bestätigung und stets neue Inspirationen. Essig ist in erster Linie Maler, bevorzugt die direkte, intuitive Umsetzung der künstlerischen Idee auf Papier und Leinwand. Die graphischen Arbeiten, Lithographien und Radierungen, bekamen erst relativ spät eine Bedeutung im Schaffen des Künstlers, gehören aber heute zum Oeuvre gleichrangig hinzu.

Essigs Bilder sind „Lebensbilder“, die ihren Sitz im Leben und ihre traditionelle Position innerhalb der Kunstgeschichte immer wieder betonen, ohne dabei einer eindeutigen (Be)deutung zu unterliegen. Sie bestechen durch ihre Mehrdimensionalität, die es dem individuellen Betrachter erlaubt, eigene Interpretationen in sie hineinzulegen.
Essig ist ein Geschichtenerzähler, ein Botschafter einer Wirklichkeit, die auf den ersten Blick nicht offensichtlich ist. Ihn fasziniert das Un-Sichtbare. Seine Bilder sind gefüllt mit Symbolen, wie z.B. dem Vogel als Freiheitssymbol oder den Augenblumen als Zeichen der Verbundenheit von Mensch und Natur. Diese Symbole, einerseits vom Künstler klar definiert, bleiben jedoch offene Zeichen – in ihrer Vieldeutigkeit verschieden auslegbar.
In seinen Figurenbildern komponiert Essig mit großen Zentralfiguren, die das Geschehen tragen. Es handelt sich dabei nicht um mimetische Menschendarstellungen, sondern um wesenartige Erscheinungen, die ihre Existenz zwischen dem Sein und dem Nichts haben.
Die Landschaftsbilder dagegen sind voller romantischer Sehnsucht. Menschenleer, durch Stille und unendliche Weite geprägt, huldigen sie der Faszination Natur und bilden durch ihren wohltuenden Klang einen ruhigen Gegenpol zu der hektischen Welt unserer Zeit.

Essig verbindet in seinen Werken zeichnerische und malerische Elemente. Malerei als Hinwendung zu harmonischen Farbakkorden und Zeichnung als formgebendes Strukturelement überlagern und durchdringen sich gegenseitig, wodurch der leichte und transparente Gesamteindruck der Werke entsteht. Man kann den Entstehungsprozess der Arbeiten beinahe nachempfinden. Wie der Künstler Konstrukteur seiner Komposition ist, so wird der Betrachter zum Konstrukteur seiner Bedeutung, ausgehend von den Ideen und Hinweisen, die Essig in seinen Arbeiten regelrecht versteckt.
Die meisten Bilder sind leise und still, sie drängen sich dem Betrachter nicht auf. Die Leichtigkeit ihrer Farben begünstigt die Offenheit ihrer Wirkung. Seltener trifft man auf kräftige Farben und einen kompakteren, geschlossenen Bau.

Erscheinen die Werke Essigs jedoch zunächst auf eine sensible Art zurückhaltend, so fordern sie doch mit fester Stimme die Kommunikation. Lässt man sich näher auf die Inhalte ein, so bietet sich ein unerschöpflicher Reichtum ästhetischer und existenzphilosophischer Erfahrungsmöglichkeiten.

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